Hickersberger statt Platter

25. Juni 2008

Ich bin mir sicher, dass sie jetzt dem Hicke - eventuell mit den starken Männern - den Innenministerposten zuschachern.

Es hat in Österreich noch jeder alles bekommen. Wenns ganz schlecht läuft, ist immer noch ein Posten bei einem deutschen Autokonzern in der Südamerikaabteilung frei.

Und auch das ist in der österreichischen Politik usus, dass einer eingesetzt wird, egal ob er Fachkenntnisse besitzt oder nicht. - Softskills sind heute ausschlaggebend. Unsere Politiker können alles und habe eben auch diese.

Ein Wehrdienstverweigerer als Oberster des Militärs, ein Mann als Frauenminister, eine mehr als vollschlanke Raucherin als Gesund- heitsministerin.

Hicke wird Innenminister - ich bin mir ganz sicher! So wie das “Heimat bist du großer Söhne” in …

Es ist geschehen, was geschehen musste

23. Juni 2008

Der Obersesselkleber, der der ÖVP-Tirol 9,46 % der Wählerstimmen gekostet hat - Herwig van Staa - ist seit 49 min Geschichte! Ihm folgen wird der österreichische Innenminister Günther Platter.

Ich bin davon überzeugt, dass die ÖVP-Tirol mit diesem Schachzug weiteres Absinken in Kellerregionen der Tiroler Landespolitik verzögern kann.

Auch wenn 40,45 % der Tiroler Bevölkerung die ÖVP-Tirol gewählt haben. Das ist bei Gott kein Freibrief! Immerhin haben sich 34,86 % der Tiroler anders entschieden als bei der vorhergehenden Landtagswahl. Und da kann man schönreden was man will - mehr als ein Drittel ist dagegen.

Wenn man dann noch dermaßen präpotent auftritt, wie das van Staa praktiziert, werden die Parteifreunde - auch in Anbetracht um deren Job (auch in der Politik oder gerade da ist sich jeder am nächsten) vorbauen müssen und jetzt kommt der Günther Platter um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

- Aber mal ehrlich: Was sollen diese Typen aus der Politik auch anderes machen. Arzt? - Nein, nicht einmal einen Schiefer lass ich mir herausoperieren. Rechtsanwalt? - Da wirds dünn! Oder Schiedsrichter - das ist doch was! - Die ausgezeichneten Werbefilme wurden auf Youtube leider entfernt. Auch auf keinem anderen Videoportal ist dieses geniale Stück Wahlkampfwerbung zu finden. Da hat die ÖVP richtig dafür gesorgt dass das gute Stück verschwindet. Schade aber auch!

Warum war eigentlich noch nie einer in der Politik, der in der Wirtschaft was bewegt hat?

Ich bin gespannt was rauskommt! Vermutlich ist jetzt noch allgemeines “Ärsche retten” angesagt, bis dann in einem 3/4 Jahr wieder die Vorbereitungen auf die nächste Wahl getroffen werden. Gearbeitet wird dann, wenn der Ostermontag auf Freitag den 13ten fällt.

Wir müssen draußen bleiben - Teil 4

23. Juni 2008

Na geht doch!!!

Ungefähr 5 Minuten nachdem ich des letze E-Mail an die Gemeinde Ebbs gesendet hatte, wurde ich vom Gemeindesekretär darüber informiert, dass meine Anfrage mittlerweile bei der Landesnatur- schutzbehörde zur Beurteilung aufliegt!

Ich bin gespannt, was bis zum gesetzten Zeitpunkt alles geschieht. Ich bleibe dran!

Wir müssen draußen bleiben - Teil 3

23. Juni 2008

draussen01.jpgNachdem mein E-Mail vom 12.06.08 bezüglich der Zufahrtsgenehmigung für Rollstuhlfahrer ins Kaiser- tal noch immer unbeant- wortet ist und ich mittlerweile gelesen habe (Leserbrief in einer Regio- nalzeitung), dass auch anderen Rollstuhlfahrern die Zufahrt verweigert wurde, habe ich noch eine letzte Anfrage mit einem Ultimatum an die Gemeinde Ebbs gerichtet.

Sollte bis Freitag, 27.06.08 17:00 keine positive schriftliche Antwort bei mir eintreffen, werde ich diesen Fall von Diskriminierung an den Gleichberechtigungsanwalt, die Medien und einige Blogs weiterleiten. - Ich schreib drüber!

Wir müssen draußen bleiben - Teil 2

17. Juni 2008

Es sieht tatsächlich so aus, als ob Anfragen bezüglich der Genehmigung zur Zufahrt ins Kaisertal mit dem Rollstuhl nicht gehört werden. Heute ist der 17.06.08 und auf meine Anfrage ist noch keine Reaktion zurück gekommen. Weder ein “Danke für die Anfrage” - noch eine Zustimmung, auch keine Ablehnung. Nix!

Das Ansuchen, das ich bereits am 11.06.08 über das E-Mail-Formular der Website der Gemeinde Ebbs gerichtet habe, lautet wie folgt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Rollstuhlfahrer und habe die Absicht über den neuen Tunnel öfter ins Kaisertal zu fahren. Bitte teilen Sie mir mit, wo ich eine Genehmigung erhalte.

Vielen Dank für Ihr Entgegenkommen.

MfG Reinhard Karner

Naja, mal schauen wie es weitergeht. Ansonsten werde ich den Druck leicht erhöhen.