Danke!

20. Juli 2008

Im Lebensfreude Blog TRINERGY von Elisabeth habe ich gestern einen wunderschönen Beitrag gelesen. Es geht dabei ums danken, loben und ums preisen.

Hans Söllner hat uns durch unsere Jugend begleitet. Und 20 Jahre später gibts wieder ein Lebenszeichen. Auch eine Art “DANKE” zu sagen und nicht die schlechteste. Ich find dieses Video einfach genial! Danke für den Hinweis!

Wir müssen draußen bleiben - Teil 5

20. Juli 2008

draussen01.jpgIn den letzten Tagen war ich beruflich sehr engagiert. Aus diesem Grund habe ich erst wieder am 04.07. Zeit gefunden, der Gemeinde Ebbs eine neuerlich Anfrage zu senden. Die Anfrage lautet wie folgt:

” … nachdem ich bis zum heutigen Datum keine Stellungnahme auf mein Anliegen erhalten habe, werde ich die negative Vorgehensweise und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung von Seiten der Gemeinde Ebbs weiter publizieren und an entsprechende Multiplikatoren weiterleiten. …”

Einige Tage später erhielt ich folgende telefonische Antwort:

” … die neueste Erkenntnis sei, dass es sicher nicht gestattet wird, dass Rollstuhlfahrer den Tunnel benützen dürfen. Denn, wenn sie mit dem Auto hineinfahren, im Kaisertal kein Platz zum Parken ist. (Die Talbewohner hatte bereits vor der Errichtung des Tunnels Fahrzeuge die im Kaisertal unterwegs waren. Die hatten alle Platz) - Der Tunnel mit dem Swiss-Trac nicht befahren werden darf, aus bautechnischen Gründen.

Er könne mir in seiner Funktion als Gemeindesekretär der Gemeinde unter vorgehaltener Hand (finde ich nett, wenn das einer in einem öffentlichen Amt sagt) - und das darf ich dann in keinem Fall weitersagen - folgenden Tipp geben: Ich sollte mich mit einem der Wirte aus dem Kaisertal in Verbindung setzen und denjenigen dann bitten, dass er mich mit dem PKW hineinnimmt. Dies alles im Rahmen einer Versorgungsfahrt, da ja Fahrten die dem Personentransport dienen, verboten sind!”

Ich sehe das jetzt ganz einfach so, dass das Verständnis für Rollstuhlfahrer bis in die Gemeinde Ebbs noch nicht vorgedrungen ist. Anscheinend hat der Herr Gemeindesekretär angst, dass sich dann gleichzeitig jeden Sonntag während der Wandersaison mehrere Millionen von Rollstuhlfahrern aufmachen und das Kaisertal besuchen und zuparken.

Weiters kann ich mir nicht vorstellen, dass der Tunnel so gebaut eng gebaut ist, dass bei einem Fahrzeug links und rechts beinahe die Spiegel streifen. Ansonsten findet man ja immer eine Möglichkeit zum Ausweichen.

Unter vorgehaltener Hand noch ein Lustiges Detail am Rande: Ich bin anscheinend nicht der einzige Rollstuhlfahrer der um das Recht kämpft, in das Kaisertal fahren zu dürfen. Denn der Gemeindesekretär hat mich am Telefon immer wieder verwechselt. Er hat mir Informationen gegeben, die ich bis dato noch nicht erhalten hatte. Und in einer der letzen Ausgaben der Tiroler Woche habe ich einen Leserbrief gelesen, der über das gleiche Thema handelt.

Ich bin bereit den Druck gegenüber der Gemeinde Ebbs weiter zu erhöhen, aus meiner beruflichen Tätigkeit habe ich tagtäglich mit Medien und Journalisten zu tun. Für die ist das ein gefundenes Fressen. Jedoch möchte ich Euch bitten, Eure Kommentare zu diesem Thema abzugeben. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

Festungsarena Kufstein

30. Juni 2008

Nachdem ich nicht immer ein Freund war, von dem was auf “unserer” Kufsteiner Festungsarena geschieht, hatte ich gestern das erste Mal das Vergnügen die Festungsarena zu besuchen.

Und: Ich muss sagen, dass sämtliche Maßnahmen betreffend der Umfunktion zu einer 1a Eventarena ausgezeichnet umgesetzt sind. Ein riesen Kompliment an das Team rund um Dr. Preindl. Auch sämtliche Vorkehrungen für Personen im Rollstuhl sind einwandfrei umgesetzt. Danke, es war ein beeindruckendes Erlebnis.

Nachdem ich ursprünglich aus der Eventbranche komme, empfehle ich, diese außergewöhnliche Location bei den großen Agenturen im Münchner und Stuttgarter Raum bekannt zu machen.

Beachten sollte man trotzdem, dass es neben Operetten eine ganze Menge von Kunstrichtungen gibt, die derzeit vernachlässigt sind.

Siehe tollwood.de -> jährlich über 1 Mio Besucher aufgeteilt auf ca. ein Monat … die Ideen wären in ausreichender Menge vorhanden!!! Kufstein muss endlich raus aus der Mittelmäßigkeit, hin zu hochwertigen Veranstaltungen. Klassikkonzerte in München am Odeonsplatz. Wer bitte hat eine Arena wie wir??? - Eine Initiative, der Kulturverein Wunderlich leistet seit Jahren ausgezeichnete Arbeit! Sind aber auch die alleinigen Kämpfer auf weiter Flur.

Vielleicht wird aus unserem ganz außergewöhnlich in Szene gesetztem Schmuckstück doch noch was!?!

Die Lehrer ???

29. Juni 2008

Gestern hab ich in der TT gelesen, dass die Lehrer nicht dazu bereit sind, Schülern kostenlose Nachhilfestunden zu geben, wenn sie den Stoff nicht verstanden haben bzw. anwenden können.

Wie ist das bei einem Tischler der ein Werkstück liefert das nicht einwandfrei funktioniert? Der hat doch ebenfalls die Pflicht der “Nachbesserung” bis das Werkstück einwandfrei zu gebrauchen ist.

Ist es wirklich besser, die Lehrer geben nebenbei schwarz Nachhilfestunden?

Ist keine Anschuldigung. Ist nur eine Frage???

… als wie wenn ich es gewußt hätte …

29. Juni 2008

in meinem letzten Thread “Hickersberger statt Platter” habe ich darüber geschrieben, dass in Österreich jeder PolitikerIn alles werden kann, ob er es gelernt hat oder nicht.

Ein aktuelles Beispiel: Dr. Elisabeth Zanon - im “wirklichen” Leben Ärztin - aktuell Landeshauptmann Stellvertreterin und zuständig für Gesundheit, Gesellschaft, [mehr …] steht zur Diskussion als Volksan- wältin.

Ich habe weder Medizin noch Jus studiert. Deshalb bin ich mir jetzt nicht sicher, aber soweit mein bescheidenes Wissen reicht, kann mich Frau Zanon aufgrund Ihrer Ausbildung nicht als Anwältin vor Gericht vertreten. Genauso wie Hannes Bodner im Notfall nicht mein Anästhesist sein kann. Und das ist gut so!!!

Selbstvertrauen ist in der Politik sicher angebracht. Jedoch was hier abgeht ist Selbstüberschätzung höchsten Grades so wie gelinde ausgedrückt eine Maßnahme zur Arbeitsplatzbeschaffung!

Auch wenn mittlerweile Maria Fekter bestätigte Innenministerin ist. - Allein der Gedanken unter den Politikern jedes Amt annehmen zu können, das aktuell zur Verfügung steht, grenzt an maßlose Selbstüberschätzung und riecht ganz extrem nach Postenschacher!