Die Toskana neu erlebt
Montag, den 16. Juni 2008Ich bin mir nicht sicher, ob ich es in diesem Blog bereits erwähnt hatte, dass ich vor einiger Zeit mehrere Jahre in der Toskana lebte. Ich wohnte im schönsten Teil. Der südlichen Toskana in der Zone zwischen Montalcino und Pienza.
Eben dort, wo jeder vom Land, von den Leuten und den kulinarischen Highlights schwärmt und wo alle Dörfer so “schön”, “nett” und “lieblich” auf Hügeln erbaut sind. Das grobe Kopfsteinpflaster habe ich vergessen! Also alle Eigenheiten, die wir Rollstuhlfahrer so sehr schätzen!
Sieben Jahre danach war ich jetzt einige Tage mit einer Freundin an den Orten, wo ich zuvor wohnte und arbeitete.
Erstmals hatte ich meinen Swiss-Trac dabei. Der Swiss-Trac war in Bezug auf Mobilität eine absolute Bereicherung. Ich konnte erstmals alle Winkel und Aussichtspunkte in diesen “schönen”, “netten” und “lieblichen” auf Hügeln erbauten Orten erreichen, die ich bisher nur aus Erzählungen kannte. Jeder Besuch dieser Orte war ein Kraftakt allerhöchster Kategorie für die Begleitperson und für den Rollstuhl- fahrer selbst und wurde deshalb ziemlich eingeschränkt.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Für mich ist der Besitz eines Swiss-Trac DIE Bereicherung in der Freizeit für Rollstuhl- fahrer.
Hergestellt hat mein Handbike ein Unterneh- men in meiner Nähe. Die Firma Praschberger Rolltechnik & Sport.
Für alle die sich in der italienischen Musikszene nicht auskennen:
Jeder der genannten Künstler füllt in der Heimat Stadien und/oder Konzert-Arenen bis zu 120 000 Besucher. Wie zum Beispiel beim Konzert auf der Renn- strecke von Immola!
Wie bereits in einem anderen Beitrag be- richtet, hatte ich mir letztes Jahr einen Swiss Track geleistet. Wobei geleistet absolut das treffende Wort ist!